RAINBOW BEACH & FRASER ISLAND

Hey ho liebe Leute,

heute werde ich euch ein bisschen was über meinen Aufenthalt in Rainbow Beach und meinen Ausflug zu der größten Sandinsel der Welt erzählen.

Gebucht hatten wir eigentlich ein 10 Bett Dorm, bekommen haben wir aber ein Sechs Bett Zimmer. Dazu noch ein geräumiges mit eigenem Bad und Balkon. Außerdem gab es jeden Morgen noch kostenlose Pancakes. Der einzige Haken war, dass man für das freie Frühstück schon um sieben aufstehen musste. Aber das macht man ja gerne. 

Gleich am ersten Nachmittag haben wir bei einem Sandblow Walk, welches vom Hostel täglich veranstaltet wird, mitgemacht. Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass wir einfach nur einen Strandspaziergang machen. Aber als wir am Ziel ankamen offenbarte uns sich etwas Wunderschönes. Eine riesige Amsammlung von Sand. Genauer gesagt eine überdimensionale Sanddüne. An einigen Hängen konnte man mit den mitgebrachten Bodyboards dann auch noch Sandboarding ausprobieren. Für Anfänger bedeutet das, sich auf das Board mit dem Bauch raufschmeißen und den Hügel runterrutschen und sich vorne  ordentlich am Board festkrallen, damit man auch ja nicht abrutscht. Für Fortgeschrittene und Experten gibt es dann noch andere Variationen. So konnte man sich darauf knien, sich im Schneidersitz draufsetzen oder wie ein richtiger Surfer die Sanddüne im Stehen bezwingen. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um einige enorme Menge Spaß, egal in welcher Positon. Das einzige anstrengende an der Sache war das wieder hochlaufen . Ich mein wohl jeder von uns kennt das Gefühl am Strand die Düne hoch zulaufen. Atemraubend. Und hier war die zu erklimmende Strecke noch um einiges länger. Naja als Belohnung gab es gegen 18.30 Uhr einen wirklich schönen Sonnenuntergang. 



Am nächsten Tag haben wir dann den Strand unsicher gemacht. Zunächst schwammen wir ein bisschen mit den Wellen im supersalzigen Wasser. Danach sonnten wir uns ein wenig in der heißen Mittagssonne. Dies stellte sich als nicht so gute Idee heraus, denn am Nachmittag hatten wir einen super schmerzenden Sonnebrand, welcher noch ein paar Tage anhalten sollte. Bevor es wieder zurück zum Hostel ging und bevor wir überhaupt realisierten, dass wir uns eine schöne Röte zugelegt hatten, machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Strand. Dabei machten wir noch ein kleines Fotoshooting bei diesen fotogenen Steinen. 



FRASER ISLAND

Am Sonntag Morgen ging es dann mit einem Kleinbus (mit ungefähr 30 Leuten) in Richtung Fraser Island. Mit jenem und unserem Guide John ging es dann mit der Fähre zu der größten Sandinsel der Welt. Mit etwas Glück, welches wir nicht hatten, hätten wir Wale oder Delphine beobachten können. Nach einer kurzen Überfahrt ging es dann ersteinmal eine Weile am Strand entlang. Und zwar fuhren wir direkt über den Sand und nicht über eine befestigte Straße. Einen Zwischenstopp zum Morningtea machten wir im Eurong Resort. Dort gab es dann Kaffee, Tee, Saft, Kekse und einen super leckeren Apfel – Zimt Muffin. Danach ging es über einen sehr holprigen Weg zum Lake McKenzie. An jenem See konnten wir im super klaren Wasser baden gehen und unserer Haut ein sanftes Peeling verpassen. Mit dem super feinen Sand rieben wir unsere Haut ein, wie mit einem Bodyscrub. Arme, Beine, Füße und unser Gesicht fühlten sich nach der “Behandlung” wie ein Babypopo an. Weiter ging es dann im Regenwaldteil der Insel. In einem Fluss mit super klarem Wasser konnten wir sogar ein paar Fische beobachten. Als ich das Flussbett zum ersten Mal sag, dachte ich, dass es trocken gelegt war. Ich sah nur den Sand. Das Wasser sah ich erst beim zweiten mal hinschauen. Später ging es dann noch zu der Sehenswürdigkeit der Insel dem Schiffwrack Maheno dessen Kapitän, James Fraser, zur Namensgebung der Insel beitrug. Auch Ellie Creek statteten wir noch einen Besuch ab. Leider hatten wir keine Schwimmreifen mit und so konnten wir die Strömung des Wassers nur mit Hilfe unserer Armkraft genießen. Diese machte das Vorankommen etwas leichter. Mit einem Ring hätte man das Ganze aber noch mehr genießen können. Auf dem Rückweg wurde uns dann noch ein Rundflug  über Fraser Island angeboten, welches wir leider auf Grund des Budgets nicht annehmen konnten. Trotzdem war es alles in allem ein schöner Ausflug. 


Am letzten Tag in Rainbow Beach haben wir dann noch mal die große Sanddüne besucht und uns den Sonnenuntergang angesehen. 

Irgendwie sind die Bilder zwar in die Falsche Reihenfolge gelangt, aber auch so könnt ihr den wunderschönen Sonnenuntergang mitverfolgen.



Nach einer Busfahrt mit Zwischenstopp in Brisbane ging es nach Surfers Paradise. Dort erwarteten uns drei Tage mit regnerischem Wetter. Ein wenig konnten wir uns die Stadt und den Strand zwar angucken, aber enttäuscht waren wir trotzdem. Nicht nur wegen dem Wetter, sondern auch weil wir ein bisschen mehr erwartet hatten. Der Strand war ein üblicher und das “Sehenswerte” waren Shoppingstraßen. Aber naja. Das Wetter war sowieso nicht das Beste und somit verbrachten wir die Tage vor allem im Hostel. Das war eigentlich auch mal ganz schön, denn so kam ich endlich mal wieder zum lesen. Schön war es auch im Bett mit einer Tasse Tee dem Regen zu lauschen. 

Nach einer Busfahrt, welche mehr als 15 Stunden andauerte, kamen wir 10 Dezember in Sydney an. Momentan sind wir auf Jobsuche und genießen die Vorweihnachtszeit. 

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

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