SYDNYE

Neujahr in Sydney 

Hey ho,

nein das in der Überschrift ist kein Rechtschreibfehler, sondern sehr gewollt. War nicht meine Idee, finde das ganze auch nicht sonderlich einfallsreich, aber Sydney findets cool. Mich erinnert es irgendwie zu sehr an New York. Achso das Wort besteht übrigens aus zwei Teilen SYD – NYE. Der erste Teil steht für Sydney und der Zweite für New Years Eve. Clever, oder?! Ich glaube Sydney trauert New York etwas hinter her, da der Times Square an Platz Nummer eins für das meistbesuchte Feuerwerk der Welt steht und Sydney nur auf der zweithöchsten Stufe des Treppchens rum lungert. Deshalb erinnern die Hüte, welche wir nach Weihnachten und vor NYE verkauft haben, vermutlich an die Freiheitsstatue.

So kommen wir nun aber zum wesentlichen. Irgendwie habe ich bis jetzt ja nur drum herum geredet. Tatatataaaaa 


Ba Dumms

Irgendwie habe ich nur Bilder von der Menschenmenge und keine vom Feuerwerk. Damit ihr nicht ganz so enttäuscht seid, hab ich mal schnell ein Bild aus dem Internet geklaut.
Toll, oder?

Und hier habt ihr meine Aussicht.

Achso ja die Bilder sind nicht vom Feuerwerk, sondern von davor. 😀

Die Aussicht der Leute auf den billigen Plätzen. Also nicht billig sondern kostenlos. Dafür war es auch echt beeindruckend. Zumindest der Anfang und das Ende. Das Mittelstück war eher langweilig oder normal. (Von unserem Blickwinkel aus. Hätte man an einem anderen Ort gestanden, hätte man alle Feuerwerke betrachten können und dann hätte man es vielleicht als besser empfunden. Naja hätte hätte Fahrradkette) Erzählen wir jetzt aber nicht vom gewöhnlichen, sondern vom spektakulären Part.

Sekunde 1 – 15 Die Buchstaben S Y D N E Y werden durch Feuerwerkskörper in die Luft projiziert. Dazu sage ich nur A M A Z I N G!

Minute 12 von 12 – Ohhhhh!!! Ich komme gar nicht aus dem Staunen heraus. Das war echt erste Sahne. Super. Oberaffengeil. Spitzenmäßig. Großartig. Und was es sonst noch so für Worte gibt, die an so etwas annäherungsweise herankommen. Der ganze Himmel war so hell und von der Brücke fiel goldener Regen. Alles war bunt und grell und wunderschön. Und dann war es auch schon zu Ende.

Und somit war auch der Tag zu Ende. Nein stimmt nicht, eigentlich hatte er erst angefangen. Der erste Januar 2017. 10 Stunden vor euch lieben Leuten in Deutschland. Den Rückweg legten wir in Blitzgeschwindikeit hin. Und das ist nicht gelogen. Vielleicht etwas übertrieben, aber wir waren wirklich echt schnell wieder im Hostel. Wir waren viel zu müde für eine Afterparty und der Menschenstrom brachte uns schnell in Richtung Bett. Glücklicherweise kein ewiges schlangestehen. Jenes hatten wir nämlich am Anfang des Tages. Gegen 9.30 Uhr waren wir nämlich schon am Einlass und da ging das Gedränge auch schon los. Erst saßen sie alle gemütlich auf dem Rasen und als sie das Gate öffneten, rannte die ganze Masse in Richtung Eingang. Alles endete in einem riesigen Menschenklops, welcher sich in einer Stunde nicht einen Centimeter nach vorne bewegte. Nach dieser, sich wie eine Ewigkeit anfühlenden, Stunde schaffte es das Organisationsteam der Securityleute, die Menschen in eine schmale Schlange auszudünnen. Und ab dann ging es auch recht schnell voran. Noch fix ein Check unserer Sachen (der darin bestand, dass jemand kurz meinen Rucksack betaschte und mich fragte ob ich eine Glasflasche drinhätte. Was ich verneinte.) und dann befanden wir uns auch schon an unserem Spot für den Abend. Wir suchten uns ein paar schöne Plätze, an denen wir noch eine Runde schliefen, etwas aßen und “Wer bin ich?” spielten. Und dann ging das Feuerwerk auch schon fast los. Gegen neun Uhr gab es ein kleines Familienfeuerwerk und zum Jahreswechsel dann natürlich das Richtige. Siehe oben. 

So was noch so los war und wie wir schon wieder einen Job suchen, gibt es in der nächsten Folge von: ” Suse, die Welt & die kleinen Dinge”

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

Leave a comment