Hey ho liebe Leute,
heute erzähle ich euch ein bisschen was über unseren Sonntagsausflug in die Blue Mountains. Diesmal ging es aber auf eigene Faust in die Berge und nicht wie beim letzten Mal mit einer geführten Tour.
Von den blauen Bergen kommen wir,
Von den blauen Bergen, ach so weit von hier.
Reisen, das ist unsere Wonne,
Scheint auch noch so heiß die Sonne,
Von den blauen Bergen kommen wir.
Zuerst ging es mit dem Zug nach Katoomba und von dort aus fuhren wir mit einem mit Touristen vollgepackten Bus nach Echo Point. Dem Aussichtspunkt für die Three Sisters. Dort begann dann auch unsere Wannderung. Zunächst ging es erstmal 900 Stufen abwärts. Oh man, war ich glücklich, dass ich dort nicht wieder hoch musste. Runter zu laufen war schon ziemlich anstrengend und meine Beine zitterten richtig, wenn ich aufrecht stand. Unten angekommen, im Regenwald, gab es eine vorgezogene Mittagspause, da unsere Bäuche knurrten. Danach folgten wir einfach nur einem Pfad in Richtung “Senic Walk” von dem wir uns viel verprachen. Der Weg dorthin, war aber um einiges schöner anzusehen, als das Ziel selber. Ein wenig Spaß hatten wir natürlich auch. So habe ich mich an eine Liane gehangelt und mich auf ein Pferd geschwungen 😀
Das wirkliche Abenteuer begann dann aber abseits der touristischen Attraktionen. Sophia wollte gerne das Ruined Castle und oder die Golden Stairs sehen und glücklicherweise konnte sie mich zu letztgenanntem auch überreden. Denn auch wenn jene Stufen letztendlich nicht so besonders waren und auch rein gar nichts mit Gold zu tun hatten, so war der Weg dorthin ziemlich genial. Viele kleine Hindernisse lagen vor unsund so kam es dazu, dass wir an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen klettern konnten. So ging es, wie bei einem Hindernisspacours, über umgefallene Bäume drüber oder manchmal auch unten durch. Steine oder doch schon fast Felsen wurden überwunden, hochgeklettert und runtergerutscht. Weiterhin konnte man auf diesem Weg die unfassbare Stille der Natur genießen und den Vögeln beim zwitschern lauschen. Die hallende Wirkung des Gebirges nutzen wir auch aus und freuten uns über das laute Echo.
Für die Golden Stairs, war ich nach dem Wandern eigentlich schon viel zu erschöpft. Erst jammerte ich etwas und wollte mich dagegen streben wie ein kleines Kind, aber was muss das muss. Und um getragen zu werden, bin ich leider etwas zu groß und schwer. Mit ein paar Pausen zwischen durch schaffte ich es dann nach einer Weile auch den Berg zu erklimmen. Dank eines netten älteren Paares mussten wir die 2,8km zur Bushaltestelle dann nicht mehr zurück laufen, sondern wurden sogar bis zum Bahnhof nach Katoomba gebracht.
Die Geschichte von meinem Blutegel am Fuß behalte ich lieber für mich 😄
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️





























