BRADLEY’S HEAD

Hallo liebe Leute,

es ist ja schon etwas her, dass ihr etwas von mir gehört habt. Deswegen gibt es es jetzt gleich ein paar mehr Artikel. Viel Spaß beim durchstöbern!

Von Circular Quay ging es diesmal nicht nach Manly sondern zum Taronga Zoo, auch wenn das nicht mein Ziel war, teilte ich die Fähre mit all den Kindern und ihren Eltern die sich auf einen tierischen Tag freuten. Angekommen knipste ich erstmal ein paar Fotos von der Bucht mit den beiden Stränden und dem blaugrünlich schimmernden Wasser. Weiter ging es dann an riesigen Pflanzen und Spinnennetzen vorbei. Einen kleinen Stop legte ich an einem der Strände ein. Viel zu viel Plastikmüll und die Motorboote brachten mich allerdings dazu nicht schwimmen zugehen. Auf dem Weg zum Ziel kam ich an windschiefen Bäumen vorbei, welche mich an die wehenden Kiefern vom Fischland Darss erinnerten. So krumm und schief als würden sie modellstehenden für jeden vorbei kommenden Künstler. Der mal matschige und mal staubtrockene Pfad führte mich dann zu Bradley’s Head. Dort erwartete mich nicht nur ein schöner Ausblick, wie ich ihn schon auf dem Weg dorthin mehrmals hatte genießen dürfen, sondern auch ein kleiner weiser hinter Bäumen versteckter Leuchtturm und ein Amphitheater mit Blick auf die Harbour Bridge und das Opera House. Eigentlich der perfekte Platz für New Years Eve.

Von dort aus bewegte ich mich dann Richtung Middle Head. Dabei kam ich an kleinen Wasserfällen, viel Gestrüpp, Geckos die sich getarnt sonnten, einem winzigen Paradies, bei welchem ich eine Pause einlegte und noch mehr Pflanzen vorbei. Mein einer Flip Flop, war an diesem Punkt der Meinung, dass er keine Lust mehr hatte ständig die Last meines Körpers zu tragen und gab einfach auf. Da ich aber nicht auf den kleinen Steinchen, die sich so schön in den Fuß bohren, balancieren wollte, schnürte ich mir den rebellierenden Schuh mit einem Zopfgummi an den Fuß. Mit dieser Improvisation gelangte ich dann noch bis zum nächsten Strand, welcher mit Palmen geschmückt war und ein Paradies für Kinder war. Von dort aus nahm ich dann allerdings den Bus zurück und erreichte somit nicht mehr Middle Head.

Ich hoffe es hat euch gefallen.

Bis demnächst!

Eure Suse ❤

SOUTH CURL CURL

So liebe Leute,

dies wird ein Blogartikel, welchen ich über meine Zeit hier in Sydney immer weiter vervollständigen werde. Hoffentlich. Ich habe mir vorgenommen mir in Sydney noch ein paar Gegenden, Pools und Strände anzusehen. Fangen wir mit Redleaf an: 

Already done: 

Murray Rose Pool

McIvers Bath



Coogee to Maroubra Walk


Coggee: Der einzige Strand an welchem man vor Weihnachten noch offiziell Alkohol trinken durfte. Weil sich die Leute aber wie Mist verhalten haben und ihren ganzen Müll ,trotz der zu Verfügung stehenden Abfallbehälter, einfach liegen gelassen haben und den schönen Park damit in Hempels unterm Sofa verwandelt haben wurde dieses Privileg aufgehoben. Naja ich war sowieso nur da um mich zu sonnen, von daher ist das für mich jetzt kein großer Verlust gewesen. Da mich die Menschenmassen am Strand irgendwie etwas gestört haben, bin ich nach kurzer Zeit, nachdem es mir allmählich zu eng wurde, aufgebrochen. Nach vielleicht fünf Minuten war ich schon an einem Punkt, welcher auf meiner To Do Liste stand, angekommen. Mc Iverth Bath. Ein Rockpool nur für Frauen und Kinder. Sehr schön anzuschauen und noch viel mehr Spaß drin zu baden, da die Wellen einen immer hin und her schaukeln. Nach einem kleinen Sonnenbad ging es dann auch schon weiter, vorbei am Willies Bath und entlang der Klippen, zum Maroubra Beach. Dabei machte ein paar Pausen um das Wellenspektakel zu beobachten. Außerdem war ich auch sehr fasziniert von der wunderschönen Landschaft an welcher ich vorbei kam. Einmal verlor ich zwar den Weg entlang der Klippen, aber nach einem kurzen Stückchen an der Straße war ich auch schon fast am Ziel. Ich kam Maroubra Beach immer näher und stellte fest, dass jener Strand Bondi Beach doch ziemlich ähnelt. Zwar gab es hier zwar keinen Iceberg Pool und auch nicht so viele Menschen, aber die Form war doch ziemlich ähnlich. Nach dem ich mir ein paar Fisch und Chips gegönnt hatte, legte ich mich für ein Mittagspäuschen in die Sonne. Baden war sowieso nicht angesagt, da die Wellen zu hoch und die Strömung zu kräftig war. Zu gefährlich hieß es. Ich mit meinem vollen Bauch wäre wahrscheinlich so wieso untergegangen. Nach der einstündigen Pause gönnte ich mir dann noch ein leckeres Eis, bevor ich mich in den Bus zurück ins Hostel setzte.

Maroubra Beach 

Manly to Dee Why oder auch South Curl Curl

Bilder folgen!

Eigentlich wollte ich nur zum South Curl Curl Rockpool, aber irgendwie gelangte ich letztendlich noch zum Dee Why Beach, weil die Halbinsel und die Form von Strand und Wasser irgendwie lustig aussahen. Naja aber von vorne. Mein Wandertag begann mit der Fährüberfahrt von Circular Quay nach Manly. Von dort ging es dann am Hauptstrand entlang, bis ich an einem kleinen Flüsschen vorbei kam. Dort ging es dann erst einige Stufen bergauf, so dass ich beim herunter laufen der Treppen zum Freshwater Beach wie ein Hund hechelte.

Nach einem längeren Walk entlang der Klippen, wobei ich nochmal eine Pause am Freshwater Lookout machte um die Aussicht zu genießen und währenddessen ganz fasziniert den Klippenfischern zuschaute, kam ich dann auch schon am eigentlichen Ziel des Tages an, dem South Curl Curl Rockpool. Dort schwamm ich dann auch erstmal ein paar Bahnen und erholte mich von der Bewegung mit einem kleinen Sonnenbad bevor ich mich auf in Richtung North Curl Curl machte. Auf dem Weg zum anderen Ende des Strandes kam ich noch an einem großen Park für Hunde vorbei, wo eine riesige Menge an der Tennisbällen gehortet wurde. Von dem nördlichen Teil von Curl Curl ging oder eher wanderte ich dann einen Pfad entlang, welcher mich nach Dee Why führte. Die Sonne senkte sich schon etwas am Himmel und ich beobachte voller Freude wie die Paragleiter in die Luft stiegen. Nach einer kurzen Rast ging es für mich dann mit dem Bus wieder zurück ins Hostel. Was für ein schöner Tag!



Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

SIX MONTH

So liebe Leute, 

am 13 März bin ich nun offiziell ein halbes Jahr in Australien. In dieser Zeit habe ich viel gesehen, noch mehr erlebt und noch viel mehr Spaß gehabt. Heute gibt es mal keine Zusammenfassung oder ausführliche Beschreibung von einem meiner Abenteuer oder Ausflügen. Dieser Artikel soll nur noch einmal zeigen, was ich bis jetzt so getan habe und was mir noch bevor steht.

Als kleine Einleitung zu meinem “Halbjährigen” gibt es einen kleinen Text, welcher mir vor geraumer Zeit, sagen wir, zugeflogen ist. 

Ich will reisen, in mich hinein hören, leise ein und laut wieder ausatmen. Das Leben spüren und es genießen. Punkt um Punkt erweitert sich meine Liste mit Orten, die ich einmal sehen möchte. Orte an denen ich leben will, Orte an denen ich Zwischenhalte mache, an denen ich mich bewege oder ruhe. Klettern, bergsteigen, schwimmen, paddeln, laufen, kriechen, fliegen oder einfach nur am Fleck stehen und bewundern. Briefkästen, Häuserecken, Grünflächen, Blumen, Flüsse, Steine, Landschaften. Alles will ich festhalten. Mal mit der Kamera, mal mit dem Auge, mal mit allen Sinnen, mal in Text, mal in Gedanken. Alles so gut wie möglich speichern. Es soll mich verändern und mich gleichzeitig in meinem Charakter bestärken. Soll mir aufhelfen und mich höher ziehen. Das Reisen soll eine Leidenschaft sein. Etwas für das ich strebe und das mich entwickelt. Ich will dazu lernen. Möglichst alles verstehen und so viel wie möglich ausprobieren. An Tätigkeiten, an Essen und Trinken, an Menschen. Reisen heißt für mich die Augen öffnen und hinsehen, gleichzeitig aber auch die Augen schließen und fühlen, riechen, hören. Erleben! Spaß haben, tanzen, lachen und ernst vor sich hinstieren, sich festgucken, das Hirn abschalten und trotzdem auf höchster Aufnahmebereitschaft laufen.  Reisen ist eine Bereicherung in jedem Maße.

Auf der Suche nach einem Logo für die Website


So da ich nun ja schon sechs Monate hier bin, dreht sich in diesem Artikel alles um die Zahl “6”. Ich weiß nicht ob der Teil jetzt unbedingt spannend für euch ist, denn größtenteils werde ich nur ein paar Dinge auflisten. Hierbei handelt es sich sozusagen um den Zwischenstand meines Gap year. Insgesamt dreht sich natürlich alles um Australien, aber seht selbst. Macht die Augen auf und fühlt!

6 Lieblingsbilder 



Städte – 6 must do’s 
SYD

  • Harbour Brigde + Opera House 
  • Coogee to Bondi Walk
  • Gallery of Contemporary Art
  • Watson Bay
  • Manly to Spit, Manly Northead
  • Royal Botanical Garden

MEL

  • Centre of Moving Images
  • Graffiti Streets
  • Fitzroy Garden – Greenhouse
  • Botanical Garden
  • Shrine of Remembrance 
  • Yoga am Federation Square

BRI

  • Southbank inkl. Lagune bei Tag und Nacht
  • Wertend
  • Free Ferry
  • Valley
  • Brisbane Botanical Garden
  • Kangaroo Point – Barbeque

CAN

  • Parliament House
  • Old Parliament House – Rose gardens
  • War Memorial
  • Gallery of Art
  • Botanical Garden
  • Black Mountains + Telstra Tower


6 Dinge die ich in AUS noch machen will

  1. surfen
  2. Skydive
  3. Kamelritt
  4. Tauchen/Schnorcheln
  5. Mit Walhaien schwimmen
  6. Selber Auto fahren

    6 Dinge die ich schon gemacht habe

    • Sandboarding
    • Kängurus in freier Wildbahn beobachten
    • Show im Opera House ansehen
    • Farm work
    • Hostelübernachtung
    • Schwimmen in einem Rockpool



    6 Dinge die ich noch sehen will

    1. Karijini Nationalpark
    2. Wildflowers
    3. Pink Lake
    4. Esperanto 
    5. Ningaloo Reef
    6. Uluru

    6 Dinge die ich schon gesehen habe 

    • Fraser Island
    • Sydney, Melbourne, Brisbane
    • Hauptstadt Australiens – Canberra
    • Blue Mountains
    • Rainbow Beach
    • Surfersparadise


    6 Dinge die man unbedingt essen muss, wenn man in AUS ist

    1. Pavlova
    2. Lamington
    3. Tim Tams – ein absolutes Muss
    4. Vegemite auf Toastbrot ( bitte nur hauchdünn und nicht wie Nutella eine dicke Schicht)
    5. Avocado – einfach zu allem 
    6. Aussie Burger mit Rote Beete und Ananas 

    So hier am Ende meines Beitrages möchte ich mich nochmal dafür bedanken, dass ihr alle so fleißig meine Artikel verfolgt. Ich freue mich schon darauf euch in sechs Monaten wieder in die Arme schließen zu können. Bis dahin steht noch ein bisschen Arbeit vor mir, aber auch ein großer Trip an der Westküste, auf welchen ich mich jetzt schon freue. Seid gespannt und bleibt weiterhin mit dabei! 

    Bis demnächst! 

    Eure Suse ❤️


    SNAP – SCHNAPP – SCHNÄPPCHEN 

    knipsen – snap, take pictures, click, photograph, clip, punch

    Da ich ja nicht viel zu berichten habe und ihr euch hier auf meinem Blog nicht nur mit den alten Artikeln langweilen sollt, gibt es heute ein paar Bilder.

    Eine Neuigkeit gibt es aber. Nein eigentlich sogar zwei. Ersten arbeite ich jetzt im Sydney Harbour YHA als Volunteer für freie Unterkunft. Im Gegensatz zu den letzten Hostels in denen ich war, ist das hier wirklicher Luxus. Ich teile mir ein Zimmer mit drei anderen Leuten. Zwei Mädels und ein Deutscher, der am gleichen Tag wie ich hier angefangen hat. Ich bekomme aber nicht nur diesen Raum mit eigenem Bad gestellt, zusätzlich bekomme ich nämlich noch kostenloses Frühstück (wenn etwas vom Groupbreakfast übrig bleibt). Jenes besteht dann aus leckerem dunklen Schwarzbrot, Eggrolls und Bacon. Manchmal bekomme ich auch Käse, Wurstscheiben, Muffins usw. und theoretisch kann ich mir auch immer einen Kaffee machen, wenn ich möchte. Also wenn ich Kaffee trinken würde. Aber Tee oder eine heiße Schokolade stehen ebenfalls zur Verfügung. 

    Von meinem Hostel aus habe ich nun den perfekten Ausblick aufs Opera House (wenn mal kein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt). Auch die Harbour Bridge kann man von der Dachterasse, auf welcher ich gern ein paar Stunden lesend verbringe, sehen.



    So und die zweite Neuigkeit hat was mit der Überschrift und den Bildern zu tun. …..

    Okay ich habe mir eine neue (gebrauchte) Kamera zugelegt. Da das Objekt meiner Nikon nicht mehr ganz so wollte wie ich (die linke Hälfte des Bildes ist bei Weitwinkelaufnahmen unscharf) habe ich mich mal just aus Neugier auf die Suche nach anderen Kameras gemacht, bzw. nach billigen Objektiven für die Nikon. Auf Gumtree (mit eBay vergleichbar) bin ich dann auf eine Anzeige gestoßen, bei welcher jemand seine Canon mit zwei Objektiven für 250 $ los werden wollte. Etwas verdutzt über den Preis habe ich dann die Bilder erstmal analysiert und beschlossen, dass dieser Jemand einfach keine Ahnung von Kamerapreisen oder eher gesagt Objektivpreisen hat. Naja zumindest habe die Frau dann angeschrieben und sie meinte, dass die Kamera noch zur Verfügung steht und das sie keinen Kratzer hat. Kommen wir zum Punkt. Ich habe mich mit ihr getroffen, die Kamera hatte wirklich nicht einen kleinen Kratzer, alles funktioniert und ich bekam sogar noch eine Kameratasche mit dazu. Mein Bauchgefühl meinte:”Kauf sie!” und ehe ich mich versah befand sich diese schnukelige 6 Monate alte Canon in meinem Besitz. Und was soll ich sagen bis jetzt habe ich es nicht bereut. Die Farben sind echt schön und es gibt keine Unschärfe in irgendeiner Hinsicht. Seht selbst:


    Botanischer Garten

    Ich hoffe euch haben ein paar der Bilder gefallen. 😊

    Bis demnächst!

    Eure Suse ❤️

    JOBSEARCH – JOBFOUND

    Hey ho liebe Leute,

    heute möchte ich euch nur darüber informieren, dass die nächsten drei Monate nicht allzu Blogeinträge erscheinen werden. Das liegt daran, dass ich endlich einen Job gefunden habe!!! 🎉 Und zwar arbeite ich nun in einem Restaurant (direkt neben der Sydney Habour Bridge) als Kellnerin. Ich darf also das Essen rausbringen und Geschirr abräumen. Spannend 😄 Ich arbeite allerdings nicht Vollzeit, sondern nur drei bis vier Tage in der Woche und meistens nur um die 5 Stunden. Naja aber besser als gar nichts. Desweiteren suchen wir uns gerade noch eine Nebenbeschäfitgung. Das heißt entweder einen anderen Teilzeitjob oder Work for accommodation. Wir feilen also noch ein bisschen an unserer Jobsituation. 

    Bis demnächst! 

    Eure Suse ❤️

    BLUE MOUNTAINS

    Hey ho liebe Leute,

    heute erzähle ich euch ein bisschen was über unseren Sonntagsausflug in die Blue Mountains. Diesmal ging es aber auf eigene Faust in die Berge und nicht wie beim letzten Mal mit einer geführten Tour. 

    Von den blauen Bergen kommen wir, 
    Von den blauen Bergen, ach so weit von hier.
    Reisen, das ist unsere Wonne,
    Scheint auch noch so heiß die Sonne,
    Von den blauen Bergen kommen wir.

    Zuerst ging es mit dem Zug nach Katoomba und von dort aus fuhren wir mit einem mit Touristen vollgepackten Bus nach Echo Point. Dem Aussichtspunkt für die Three Sisters. Dort begann dann auch unsere Wannderung. Zunächst ging es erstmal 900 Stufen abwärts. Oh man, war ich glücklich, dass ich dort nicht wieder hoch musste. Runter zu laufen war schon ziemlich anstrengend und meine Beine zitterten richtig, wenn ich aufrecht stand. Unten angekommen, im Regenwald, gab es eine vorgezogene Mittagspause, da unsere Bäuche knurrten. Danach folgten wir einfach nur einem Pfad in Richtung “Senic Walk” von dem wir uns viel verprachen. Der Weg dorthin, war aber um einiges schöner anzusehen, als das Ziel selber. Ein wenig Spaß hatten wir natürlich auch. So habe ich mich an eine Liane gehangelt und mich auf ein Pferd geschwungen 😀

    Das wirkliche Abenteuer begann dann aber abseits der touristischen Attraktionen. Sophia wollte gerne das Ruined Castle und oder die Golden Stairs sehen und glücklicherweise konnte sie mich zu letztgenanntem auch überreden. Denn auch wenn jene Stufen letztendlich nicht so besonders waren und auch rein gar nichts mit Gold zu tun hatten, so war der Weg dorthin ziemlich genial. Viele kleine Hindernisse lagen vor unsund so kam es dazu, dass wir an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen klettern konnten. So ging es, wie bei einem Hindernisspacours, über umgefallene Bäume drüber oder manchmal auch unten durch. Steine oder doch schon fast Felsen wurden überwunden, hochgeklettert und runtergerutscht. Weiterhin konnte man auf diesem Weg die unfassbare Stille der Natur genießen und den Vögeln beim zwitschern lauschen. Die hallende Wirkung des Gebirges  nutzen wir auch aus und freuten uns über das laute Echo. 

    Für die Golden Stairs, war ich nach dem Wandern eigentlich schon viel zu erschöpft. Erst jammerte ich etwas und wollte mich dagegen streben wie ein kleines Kind, aber was muss das muss. Und um getragen zu werden, bin ich leider etwas zu groß und schwer. Mit ein paar Pausen zwischen durch schaffte ich es dann nach einer Weile auch den Berg zu erklimmen. Dank eines netten älteren Paares mussten wir die 2,8km zur Bushaltestelle dann nicht mehr zurück laufen, sondern wurden sogar bis zum Bahnhof nach Katoomba gebracht. 

    Die Geschichte von meinem Blutegel am Fuß behalte ich lieber für mich 😄 

    Bis demnächst!

    Eure Suse ❤️

    THE BEACH

    Schwimmen gehen ohne nass zu werden? In Australien ist alles möglich! 

    Heute (Mittwoch, 18. Januar) waren wir in 1,1 Millionen kleinen Plastikbällen baden. Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Am Sonntag steht man hier bis zu 2 Stunden an. Glücklicherweise waren wir aber in der Woche da, so dass wir nur kurz eine Einweisung bekommen haben und ins Becken springen konnten. Auch wenn springen, tauchen und mit Bällen werfen eigentlich verboten ist. Naja macht trotzdem jeder 😀

    Wie man vielleicht sieht, hatten wir eine Menge Spaß 😄

    Die Ausstellung geht noch bis zum 29. Januar. 2017. Also steigt schnell in den Flieger und besucht dieses kleine Paradies. 😄 Oder wartet einfach ein bisschen und vielleicht kommt sie ja noch nach Deutschland 😉

    Bis demnächst!

    Eure Suse ❤️

    BONDI

    Bondi Beach – Hierbei handelt es sich wohl um den berühmtesten Strand Australiens. Außerdem ist er einer bekanntesten Surfspots weltweit. 

    Wer es liebt mit Menschenmassen am Strand zu liegen, ist hier genau richtig. Als Deutscher wird man allerdings, die bequemen und schattenspendenden Strandkörbe vermissen. Der Strand besitzt die Form einer Mondsichel, das Wasser ist glasklar und die Sonne gibt, wie eigentlich fast überall in Australien, ihr bestes. Wer nicht so gerne gegen die Wellen ankämpfen will, kann gegen einen kleinen Aufpreis auch in dem “Iceberg” Pool schwimmen gehen. Im Wasser kann man,wie ein Delphin, in den Wellen schwimmen, naja vielleicht nicht so elegant, aber bei geübten Personen sieht das schon ziemlich cool aus. Da braucht man nicht unbedingt ein Body – oder Surfboard um die Kraft des Wassers zu genießen. Das einzige was vielleicht etwas störend ist, ist der Salzgehalt. Aber dagegen kann man auch nichts machen 😀

    Während ihr in Deutschland “etwas” friert, genießen wir das heiße Wetter. Ich wünsche euch noch viel Spaß in euren Wintermänteln 😄

    Bis demnächst!

    Eure Suse ❤️

    PACKESEL

    Jedes Mal ist es das Gleiche. Nichts passt und alles muss gequetscht werden. Ein Wunder, dass noch keine Naht geplatzt und noch kein Reißverschluss seinen Geist aufgegeben hat. Auch wenn man schon kaum Sachen mit hat und wirklich ständig am aussortieren ist, ist der Rucksack immer voller als vorher. Also versucht man verschiedene Packmethoden. Mal alles quer übereinander, dann alles längs nebeneinander. Schachbrettmuster, alles durcheinander, das Kleine hier hin und das Große dorthin hin. “Hmm Mist, jetzt habe Das vergessen und verdammt Das muss auch noch rein.”  “Wo soll ich nun Das nun wieder hin packen?”  “Och nö, jetzt habe ich doch gerade den Reißverschluss zu bekommen.” Und so weiter… Wenn man dann nach drei Anläufen doch alles drin hat, im “großen” Backpacker, kommt die eigentliche Herausforderung. Das Aufsatteln. Am Anfang waren es mal 14 Kilo und eigentlich sollten es wirklich nicht mehr als 15 Kilo sein, denn das würde 1/4 meines Gewichts betragen und als Frau sollte man sowieso noch weniger tragen, aber momentan sind es doch eher 19 Kilogramm mit Tendenz zu 20 Kilo. Wenn man diesen Klotz erst einmal hoch gehievt hat, ist es eigentlich auch keine Aufgabe mehr, das Ding noch Richtung Rücken zu navigieren. Würden da bloß nicht noch Waschmittel, Regenponcho, Schuhe und Co. am Rucksack bammeln. Alles was nämlich nicht rein gepasst hat, hängt draußen irgendwie dran und macht das Ausbalancieren nur noch komplizierter. Naja wenn unser “Koffer” dann doch endlich auf dem Rücken festgebunden ist, alle Gurte fest gezurrt sind und das Gleichgewicht wieder gefunden ist, geht es dann auch schon fast Richtung auschecken. Erst muss allerdings noch der Handgepäcksrucksack aufgesetzt werden, welcher auch so zwischen 3 bis 7 Kilo wiegt. Hierbei handelt es sich aber vergleichsmäßig um eine Leichtigkeit. Die letzte Prüfung besteht dann nur noch darin, mit all dem Gepäck am Körper, die Foodbeutel vom Boden aufzuheben. Bloß nicht nach vorne umkippen heißt es dann bzw. beim wieder aufrichten nicht nach hinten umfallen. Ich mein man wäre zwar weich gepolstert, aber muss ja nicht sein. So da wir das ganze Prozedere jetzt beschrieben haben, kommen wir gleich zum nächsten Punkt. Dem die Treppe herunter laufen. Hier heißt es wieder den Gleichgewichtssinn zum glühen bringen und bloß nicht wie ein Ball die Treppe herunter fallen (oder eher wie ein Klops). Unten angekommen, muss man am besten nochmal alles absetzen, weil entweder die Schlange zum Auschecken zu lange ist, niemand an der Rezeption steht oder man den Schlüssel irgendwie nicht an der Stelle findet, wo er doch “zum letzten Mal lag”. Total durchgeschwitzt, ausgelaugt und mit schmerzendem Rücken geht die Reise (nach einem zweiten aufsatteln) ins neue Hostel dann auch endlich los. Sind ja nur zwei Kilometer zu laufen, oder eine 15 Stunden Busfahrt die einem bevorstehen… 

    Ist zwar kein aktuelles Bild von uns, aber so sah es am Anfang aus. Jetzt hängt noch mehr am Backpacker dran und in unseren Händen hängen noch ein paar Beutel mit Essen 😀

    So jetzt habt ihr mal eine Vorstellung davon, wie es ist mit einem Rucksack zu reisen. 🎒

    Bis demnächst!

    Eure Suse ❤️