Die Ecken und Kanten von Sydney. Bei einem Spaziergang durch die Staddt, habe ich einfach mal so ein bisschen um mich herum fotografiert. Mit einem bewussten Blick auf die Häuserecken und die Kompositionen von Formen, Farben und Belichtung sind dann diese Bilder hier entstanden:
Author: explorerofthelittlethings
MARKETS & WATSONS BAY
Fish Market | Glebe Market | Paddy’s Market | Aqua S
Fisch überall, noch dazu lebende Krabben und Muscheln. In manchen Becken sind die Krebstiere mit Kabelbindern oder Bändern zusammengebunden. Das macht mich irgendwie traurig. Der Anblick der Bein der Königskrabbrn ist dagegen eher faszinierten. Leuchtend rot-orange. Sieht schon ziemlich fotogen aus. Schade, dass ich meine Kamera nicht mit hatte. Aber Handyfotos tun es ja auch.









Ziemlich cool war auch der Glebe Markt. Dort gab es viele kleine Stände mit Second Hand Kleidung, alten Büchern und Schallplatten, Schmuck und Sonnenbrillen und leckerem Essen. Das ganze Treiben befand sich auf dem Gelände einer Grundschule. Jeden Samstag findet der Markt in einem Stadtteil von Sydney statt und lädt viele Einheimische und internationale Gäste ein, ein bisschen durch die “Gassen” zu stöbern und neue Sachen zu entdecken.






Von Paddy’s Market habe ich in einem anderen Artikel schon einmal berichtet. (Fragt mich nicht welchen, aber es war auf jeden Fall einer der ersten Sydneybeiträge.) An dem Tag, an welchem ich auch die anderen beiden Märkte besucht habe, ging es für mich auch wieder mal zu Paddy’s. Allerdings interessierten mich die vielen Souveniers eher weniger. Ich wollte nur ein wenig Gemüse zu einem günstigen Preis kaufen. Das geht hier nämlich echt super. Zum Beispiel gibt es dort Angebote, bei welchem man sich drei “Gemüsebeutel” für 5 Dollar aussuchen kann. In jenen Beuteln gibt es dann beispielsweise drei große Paprika, eine Menge Bohnen, Kartoffeln, Zuccini usw.
Aqua S – So nennt sich der Laden der das eigentliche Highlight des Tages war. Dort gab es Seasaltsofteis (, welches ich noch mit Apfelsofteis mischen ließ) mit Zuckerwatte und süßem Popcorn. Wer wollte hätte sich auch noch einen flambierten Marshmallow mit ran stecken lassen können. Mein Apfel/Salzeis hatte allerdings “nur” eine Zuckerwattewolke um die schwarze Waffel. Super lecker! Und empfehlenswert.
Ein kleiner Auszug aus meinem Tagebuch:
“Heute waren wir in Watson Bay. Hingefahren sind wir mit einer kleinen Fähre, welche um einiges schneller als die Manly Fähre war. Eigentlich haben wir die Fähre aber nur genommen, weil sie recht viele Stops auf dem Weg zur Bucht machen sollte. Gehalten hat sie allerdings nur bei Garden Island. In Watsons Bay sind wir dann erstmal in die eine Richtung zu einem weißen Leuchtturm gelaufen. Der Weg hieß Cliff Walk und befand sich auch tatsächlich direkt neben den Klippen. Sehr cool war vorallem die Gap, welche namendgebend für den Park war, durch welchen wir liefen. Bei der Gap (dt. für Lücke) handelte es sich um eine kleine Bucht in den Klippen. Die Wellen brachen an den im Wasser liegenden Steinsn und hellten das Wasser an einigen Stellen zu einem hellblau leuchtendem Schaum auf.
Nach dem wir diesen Leuchtturm besucht haben( oder eher von außen angesehen hatten) legten wir uns eine Weile an den Strand. Ich hielt meine Beine ins Wasser und sammelte ein paar schöne Muscheln.
Danach ging es noch auf die andere Seite der “Halbinsel”. Dort wartete nämlich noch ein Leuchtturm auf uns. Und zwar jener, den wir von Northhead schon einmal betrachten konnten. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an zwei kleinen Stränden vorbei. Die Aussicht von dem Leuchtturm aus, war wie in den letzten Tagen schon öfter, grandios. Unten im Wasser konnte man das Wasser beobachten, wie es an den Steinen aufschäumte und im Hintergrund hatte man die ganze Panoramalandschaft mit ihren hohen Felsen, Klippen und der Stadt. Zurück ging es dann mit dem Bus, da die Fähre ja nicht an ihren, wie auf der Karte, versprochenen Punkten hielt. Außerdem war die Busfahrt um einiges günstiger.
Abends gab es Nudel – Gemüsepfanne. ”




















Bis demnächst!
Eure Suse ❤️
DIES & JENES
Lichtershow an der St. Mary’s Church | City Walk | Jobsuche | Picknick im Park und ein zutraulicher Papagei
25. Dezember 2016 – Sydney – St. Mary’s Cathedral – 19.30 Uhr
Ich warte und warte und warte. Eigentlich sollte die Show 19. 30 Uhr losgehen. Ich war auf die Minute genau pünktlich und erst mehr als 40 Minuten später geht die erwartete Lichtershow los. Von einem Chor, welcher auf dem Programm stand, war allerdings den ganzen Abend nichts zu sehen. Naja dafür war die Kirche ein wirklicher Augenschmaus. Erst wurde kurz der Nußknacker gespielt, dann kamen verschiedene Szenen von allem möglichen. So wurde eine sich drehende Weltkugel gezeigt und eine sehr farbenfrohe Unterwasserwelt. Außerdem wurde die St.Mary’s auch mit Bilder von der Madonna mit Kind angeleuchtet. Alles in allem war sehr farbenfroh, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.




03. Januar 2017 – all around Sydney – Free City Walk
Auch wenn wir jetzt schon recht lange in Sydney waren und einige Stellen schon so gut wie unsere innere Westentasche kennen, war es doch ganz schön nochmal an einer geführten Tour durch Sydney teilzunehmen. Das ein oder andere Eckchen konnte man so neu oder gar wieder entdecken. Zu vielem hat man so auch noch einmal ein paar Hintergrundinformationen bekommen und etwas über die Geschichte gelernt.











04. Januar 2017 – Sydney – Botanischer Garten – Nachmittag
Eine kleine Szene aus dem Alltag in Sydney
Ich sitze mit Sophia und zwei Freunden, welche wir in unserer zweiten Woche hier in Asutralien kennen gelernt haben, im Park. Wir sitzen zusammen auf meinem Poncho und einer Decke aus dem Cathay Pacific Flugzeug. Gegessen wird der vier Dollar fünfzig Schokokuchen aus Coles, was ein ziemliches gegatsche darstellt, weil der Kuchen nämlich so schön saftig/ klebrig ist 😀 Später versuche ich mich noch am Apfel schneiden, was mit einem Plastikmesser auch eine große Herausforderung darstellt. Deutsche Gummibärchen aus dem Aldi dürfen natürlich auch nicht fehlen 😀 Wir haben allerdings nicht nur gegessen, sondern auch Karten gespielt, die am Silvesterabend gemachten Erlebnisse ausgetauscht und einfach nur erzählt und gelacht. Wie schön es doch ist, wenn man Leute nach einer gewissen Zeit wieder trifft und mit ihnen einfach ein paar Stunden verbringt.
Auf dem Rückweg gingen wir dann mal einen unbekannten Weg und trafen dort auf einen älteren Herren mit einem kleinen Papagei auf der Schulter. Weil wir die Situation so süß fanden, sprachen wir den Mann an und er meinte, dass der Vogel nicht ihm gehöre, sondern, dass jener einfach auf seine Schulter geflogen sei und nun nicht mehr weg wolle. Der Loris war wirklich sehr zutraulich. Er kuschelte sich richtig an die Schulter des Herren und ließ sich auch von ihm streicheln. (Von uns allerdings nicht.) Um den Papagei los zuwerden holte er letztendlich ein Stücken Brot raus und führte den Vogel so über seinen Arm auf die Bank. 😀

04. Januar – 10. Januar 2017 – Sydney – Jobsuche
Jobsuche. Mein absolutes mega allerliebstes Lieblingswort aller Zeiten. Überhaupt nicht!
Ja wie schön ist es doch, wenn man keine 2 Jahre Kellnererfahrung hat. Weder Koch ist, noch einen Barista hat und auch kein Kerl ist. Ich liebe es durch die Straßen zu laufen. In jedes Geschäft, jeden Store und Shop, jedes Café und Restaurant. Der beste Part ist jener, in welchem man gesagt bekommt, dass man entweder 10 Jahre Berufserfahrung braucht oder doch mindestens ein halbes Jahr da bleiben soll um den Job zu bekommen.
Okay ist vielleicht alles etwas übertrieben, aber einen Job zu finden ist momentan echt ziemlich schwierig. Vor allem da wir keine keine Kellnererfahrung haben und unseren RSA beziehungsweise unsere White Card nicht gemacht haben, welche uns ersteres erlauben würden Alkohol auszuschenken oder bei zweit genanntem uns das Recht geben würde um auf einer Baustelle zu arbeiten. Naja das größte Problem ist aber eigentlich immer die Zeit. Wir würden gerne sofort anfangen, aber allerdings nur maximal zwei Monate arbeiten wollen. Da wir danach nunmal gerne weiter reisen würden. Der Minimumaufenthalt liegt für die meisten Sachen aber bei 3 Monaten.
Heute hatten wir ein Job (Gruppen-)interview bei Fundamental Worldwide. Eine Organisation, welche zum Beispiel den WWF, Cancer Council oder Amnesty International unterstützt. Das Interview bestand darin, dass wir beispielsweise eine eigene Charity entwerfen sollten (sie konnte auch sonst wie unrealisierbar und verrückt sein). Außerdem wurden wir mit einer Büroklammer auf die Straße geschickt um jene gegen etwas anderes oder besseres zu tauschen. Ich hatte zu erst einen Stift und zum Schluss eine Stadtkarte in meiner Hand 😀
So Bilder gibt es später, wenn ich wieder etwas W-LAN habe.
Ein paar mehr Blogeinträge sind auch schon in Arbeit. Also freut euch drauf 😉
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️
Nachtrag: Wir haben den Job bei Fundamental Worldwide nicht bekommen. Dafür haben wir uns heute 5 Stunden an den Computer gesetzt und unseren RSA gemacht. Ob wir jenen bestanden haben erfahren wir wahrscheinlich morgen.
Bei dem RSA (Responsible Service of Alcohol) handelt es sich um ein Zertifikat, welches es uns erlaubt in einem Restaurant zu arbeiten, das Alkohol ausschenkt.
MANLY NORTHHEAD
Hey ho liebe Leute,
heute erzähle ich euch ein bisschen über unseren Ausflug in den Syndey National Park – Northhead.
Mit der Fähre ging es nach Manly. Vom Fährhafen liefen wir dann erstmal am Hauptstrand vorbei zum kleineren Shelly Beach. Hier versammelten sich die Taucher und Schnorchler im Cabbage Tree Reef/ Reservat. Hier sollte man wohl allerhand an Fischen entdecken können. Auch Seeigel und grüne Turtles gab es dort. Wir machten nur auf der Wiese ein kleines Päuschen, der Strand, welcher seinem Namen mit den vielen Muscheln alle Ehre machte, war uns etwas zu überfüllt. Naja es war auch Sonntag und die Fähre kostete insgesamt hin und zurück nur zwei Dollar und fünfzig Cent. Danach ging es weiter zu ein paar Aussichtspunkten. Man konnte an einigen Stellen wunderbar über ganz Manly und die vielen Strände sehen. Weil es so schön war, veranstalteten wir auch gleich noch ein kleines Fotoshooting. Als wir damit fertig waren ging es dann in den Sydney National Park – Northead. Durch einiges Gestrüpp und neben einer Menge an Spinnennetzen mit riesigen Spinnen ging es dann eine Weile daher. Klingt jetzt irgendwie beides negativ, aber die Vegetation war eigentlich recht hübsch anzusehen. Vereinzelt konnte man sogar ein bei Blüten betrachten. Auf unserem Weg zu den City Lookouts und zu dem Fairfax Aussichtspunkt kamen wir noch an einer ausgestorbenen Häuseransammlung vorbei. Die Gebäude schienen alle noch intakt zu sein, aber nirgends war auch nur ein Mensch zu sehen. Ein bisschen hatte diese “Stadt” etwas von einem Militärgelände. Von den eben genannten Aussichtspunkten hatten wir wirklich einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline von Sydney, die umliegenden Gebiete und das weitreichende Wasser. Den Weg zurück nach Manly wollten wir dann nicht mehr laufen, deshalb machten wir uns auf die Suche nach einer Bushaltestelle. An jener angekommen, stellten wir nach ein paar Minuten fest, dass es irgendwie die falsche Bushaltestelle war und das wir eigentlich noch 10 Minuten zu der Anderen laufen müssten. Langsam richteten wir uns von unserer Schneidersitzposition auf und starteten also sehr unmotiviert den Weg dorthin. Nach ca. 30 Sekunden hielt dann ein Auto neben uns. Drin saß ein Angler, der gerade entdeckt hatte, dass sein Spot zugesperrt war. Deshalb wollte er sich in Richting Manly nach einem neuen Platz suchen. Uns fragte er ob wir denn ein Stückchen mitkommen wollen. Wir bejahten und kurze Zeit später waren wir in Manly. So sind wir nicht nur einen Meter zurück gelaufen, sondern waren auch noch um ein paar Informationen, in Bezug auf die besten Clubs und Strände rund um Sydney, reicher.
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️
SYDNYE
Neujahr in Sydney
Hey ho,
nein das in der Überschrift ist kein Rechtschreibfehler, sondern sehr gewollt. War nicht meine Idee, finde das ganze auch nicht sonderlich einfallsreich, aber Sydney findets cool. Mich erinnert es irgendwie zu sehr an New York. Achso das Wort besteht übrigens aus zwei Teilen SYD – NYE. Der erste Teil steht für Sydney und der Zweite für New Years Eve. Clever, oder?! Ich glaube Sydney trauert New York etwas hinter her, da der Times Square an Platz Nummer eins für das meistbesuchte Feuerwerk der Welt steht und Sydney nur auf der zweithöchsten Stufe des Treppchens rum lungert. Deshalb erinnern die Hüte, welche wir nach Weihnachten und vor NYE verkauft haben, vermutlich an die Freiheitsstatue.
So kommen wir nun aber zum wesentlichen. Irgendwie habe ich bis jetzt ja nur drum herum geredet. Tatatataaaaa
Ba Dumms
Irgendwie habe ich nur Bilder von der Menschenmenge und keine vom Feuerwerk. Damit ihr nicht ganz so enttäuscht seid, hab ich mal schnell ein Bild aus dem Internet geklaut.
Toll, oder?
Und hier habt ihr meine Aussicht.
Achso ja die Bilder sind nicht vom Feuerwerk, sondern von davor. 😀
Die Aussicht der Leute auf den billigen Plätzen. Also nicht billig sondern kostenlos. Dafür war es auch echt beeindruckend. Zumindest der Anfang und das Ende. Das Mittelstück war eher langweilig oder normal. (Von unserem Blickwinkel aus. Hätte man an einem anderen Ort gestanden, hätte man alle Feuerwerke betrachten können und dann hätte man es vielleicht als besser empfunden. Naja hätte hätte Fahrradkette) Erzählen wir jetzt aber nicht vom gewöhnlichen, sondern vom spektakulären Part.
Sekunde 1 – 15 Die Buchstaben S Y D N E Y werden durch Feuerwerkskörper in die Luft projiziert. Dazu sage ich nur A M A Z I N G!
Minute 12 von 12 – Ohhhhh!!! Ich komme gar nicht aus dem Staunen heraus. Das war echt erste Sahne. Super. Oberaffengeil. Spitzenmäßig. Großartig. Und was es sonst noch so für Worte gibt, die an so etwas annäherungsweise herankommen. Der ganze Himmel war so hell und von der Brücke fiel goldener Regen. Alles war bunt und grell und wunderschön. Und dann war es auch schon zu Ende.
Und somit war auch der Tag zu Ende. Nein stimmt nicht, eigentlich hatte er erst angefangen. Der erste Januar 2017. 10 Stunden vor euch lieben Leuten in Deutschland. Den Rückweg legten wir in Blitzgeschwindikeit hin. Und das ist nicht gelogen. Vielleicht etwas übertrieben, aber wir waren wirklich echt schnell wieder im Hostel. Wir waren viel zu müde für eine Afterparty und der Menschenstrom brachte uns schnell in Richtung Bett. Glücklicherweise kein ewiges schlangestehen. Jenes hatten wir nämlich am Anfang des Tages. Gegen 9.30 Uhr waren wir nämlich schon am Einlass und da ging das Gedränge auch schon los. Erst saßen sie alle gemütlich auf dem Rasen und als sie das Gate öffneten, rannte die ganze Masse in Richtung Eingang. Alles endete in einem riesigen Menschenklops, welcher sich in einer Stunde nicht einen Centimeter nach vorne bewegte. Nach dieser, sich wie eine Ewigkeit anfühlenden, Stunde schaffte es das Organisationsteam der Securityleute, die Menschen in eine schmale Schlange auszudünnen. Und ab dann ging es auch recht schnell voran. Noch fix ein Check unserer Sachen (der darin bestand, dass jemand kurz meinen Rucksack betaschte und mich fragte ob ich eine Glasflasche drinhätte. Was ich verneinte.) und dann befanden wir uns auch schon an unserem Spot für den Abend. Wir suchten uns ein paar schöne Plätze, an denen wir noch eine Runde schliefen, etwas aßen und “Wer bin ich?” spielten. Und dann ging das Feuerwerk auch schon fast los. Gegen neun Uhr gab es ein kleines Familienfeuerwerk und zum Jahreswechsel dann natürlich das Richtige. Siehe oben.
So was noch so los war und wie wir schon wieder einen Job suchen, gibt es in der nächsten Folge von: ” Suse, die Welt & die kleinen Dinge”
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️
MERRY CHRISTMAS
Ho ho ho 🎄🎅🏽
Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit!
Bei uns gab es heute zum Mittag ein ganzes kleines Hühnchen aus dem Supermarkt. Dazu gab es Kartoffeln und eine Erbsen Mais Mischung aus der Dose in Butter geschwenkt.
Danach haben wir das Weihnachtspaket von Zuhause aufgemacht, viel Schokolade und leckere Plätzchen gegessen. Außerdem haben wir noch das kleine Räucherhäuschen aus dem Paket angezündet (auf dem Fensterbrett unseres Hostelzimmers). Unterstützt von deutschen Weihnachtsmusik und internationalen Christmas Sounds haben wir dann noch unser kleines Dreibettzimmer geschmückt. Heute Abend gibt es dann noch free Christmas Dinner vom Hostel aus. Mal sehen was da so leckeres gekocht wird.
Euch wünsche ich ein paar tolle festliche Tage. Mit vielen schönen Momenten, einer Menge Geschenken und der liebsten Familie um euch herum. Macht das beste aus den letzten Tagen im Jahr 2016. Genießt sie. Kauft euch eure Lieblingsschokolade oder was auch immer ihr gerne esst und teilt sie mit euren Engsten. Oh man so kitschig, aber macht es! 😀
Eure Suse ❤️
RAINBOW BEACH & FRASER ISLAND
Hey ho liebe Leute,
heute werde ich euch ein bisschen was über meinen Aufenthalt in Rainbow Beach und meinen Ausflug zu der größten Sandinsel der Welt erzählen.
Gebucht hatten wir eigentlich ein 10 Bett Dorm, bekommen haben wir aber ein Sechs Bett Zimmer. Dazu noch ein geräumiges mit eigenem Bad und Balkon. Außerdem gab es jeden Morgen noch kostenlose Pancakes. Der einzige Haken war, dass man für das freie Frühstück schon um sieben aufstehen musste. Aber das macht man ja gerne.
Gleich am ersten Nachmittag haben wir bei einem Sandblow Walk, welches vom Hostel täglich veranstaltet wird, mitgemacht. Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass wir einfach nur einen Strandspaziergang machen. Aber als wir am Ziel ankamen offenbarte uns sich etwas Wunderschönes. Eine riesige Amsammlung von Sand. Genauer gesagt eine überdimensionale Sanddüne. An einigen Hängen konnte man mit den mitgebrachten Bodyboards dann auch noch Sandboarding ausprobieren. Für Anfänger bedeutet das, sich auf das Board mit dem Bauch raufschmeißen und den Hügel runterrutschen und sich vorne ordentlich am Board festkrallen, damit man auch ja nicht abrutscht. Für Fortgeschrittene und Experten gibt es dann noch andere Variationen. So konnte man sich darauf knien, sich im Schneidersitz draufsetzen oder wie ein richtiger Surfer die Sanddüne im Stehen bezwingen. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um einige enorme Menge Spaß, egal in welcher Positon. Das einzige anstrengende an der Sache war das wieder hochlaufen . Ich mein wohl jeder von uns kennt das Gefühl am Strand die Düne hoch zulaufen. Atemraubend. Und hier war die zu erklimmende Strecke noch um einiges länger. Naja als Belohnung gab es gegen 18.30 Uhr einen wirklich schönen Sonnenuntergang.









Am nächsten Tag haben wir dann den Strand unsicher gemacht. Zunächst schwammen wir ein bisschen mit den Wellen im supersalzigen Wasser. Danach sonnten wir uns ein wenig in der heißen Mittagssonne. Dies stellte sich als nicht so gute Idee heraus, denn am Nachmittag hatten wir einen super schmerzenden Sonnebrand, welcher noch ein paar Tage anhalten sollte. Bevor es wieder zurück zum Hostel ging und bevor wir überhaupt realisierten, dass wir uns eine schöne Röte zugelegt hatten, machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Strand. Dabei machten wir noch ein kleines Fotoshooting bei diesen fotogenen Steinen.
FRASER ISLAND
Am Sonntag Morgen ging es dann mit einem Kleinbus (mit ungefähr 30 Leuten) in Richtung Fraser Island. Mit jenem und unserem Guide John ging es dann mit der Fähre zu der größten Sandinsel der Welt. Mit etwas Glück, welches wir nicht hatten, hätten wir Wale oder Delphine beobachten können. Nach einer kurzen Überfahrt ging es dann ersteinmal eine Weile am Strand entlang. Und zwar fuhren wir direkt über den Sand und nicht über eine befestigte Straße. Einen Zwischenstopp zum Morningtea machten wir im Eurong Resort. Dort gab es dann Kaffee, Tee, Saft, Kekse und einen super leckeren Apfel – Zimt Muffin. Danach ging es über einen sehr holprigen Weg zum Lake McKenzie. An jenem See konnten wir im super klaren Wasser baden gehen und unserer Haut ein sanftes Peeling verpassen. Mit dem super feinen Sand rieben wir unsere Haut ein, wie mit einem Bodyscrub. Arme, Beine, Füße und unser Gesicht fühlten sich nach der “Behandlung” wie ein Babypopo an. Weiter ging es dann im Regenwaldteil der Insel. In einem Fluss mit super klarem Wasser konnten wir sogar ein paar Fische beobachten. Als ich das Flussbett zum ersten Mal sag, dachte ich, dass es trocken gelegt war. Ich sah nur den Sand. Das Wasser sah ich erst beim zweiten mal hinschauen. Später ging es dann noch zu der Sehenswürdigkeit der Insel dem Schiffwrack Maheno dessen Kapitän, James Fraser, zur Namensgebung der Insel beitrug. Auch Ellie Creek statteten wir noch einen Besuch ab. Leider hatten wir keine Schwimmreifen mit und so konnten wir die Strömung des Wassers nur mit Hilfe unserer Armkraft genießen. Diese machte das Vorankommen etwas leichter. Mit einem Ring hätte man das Ganze aber noch mehr genießen können. Auf dem Rückweg wurde uns dann noch ein Rundflug über Fraser Island angeboten, welches wir leider auf Grund des Budgets nicht annehmen konnten. Trotzdem war es alles in allem ein schöner Ausflug.
Am letzten Tag in Rainbow Beach haben wir dann noch mal die große Sanddüne besucht und uns den Sonnenuntergang angesehen.
Irgendwie sind die Bilder zwar in die Falsche Reihenfolge gelangt, aber auch so könnt ihr den wunderschönen Sonnenuntergang mitverfolgen.
Nach einer Busfahrt mit Zwischenstopp in Brisbane ging es nach Surfers Paradise. Dort erwarteten uns drei Tage mit regnerischem Wetter. Ein wenig konnten wir uns die Stadt und den Strand zwar angucken, aber enttäuscht waren wir trotzdem. Nicht nur wegen dem Wetter, sondern auch weil wir ein bisschen mehr erwartet hatten. Der Strand war ein üblicher und das “Sehenswerte” waren Shoppingstraßen. Aber naja. Das Wetter war sowieso nicht das Beste und somit verbrachten wir die Tage vor allem im Hostel. Das war eigentlich auch mal ganz schön, denn so kam ich endlich mal wieder zum lesen. Schön war es auch im Bett mit einer Tasse Tee dem Regen zu lauschen.
Nach einer Busfahrt, welche mehr als 15 Stunden andauerte, kamen wir 10 Dezember in Sydney an. Momentan sind wir auf Jobsuche und genießen die Vorweihnachtszeit.
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️
BRISBANE 2.0
Hey ho,
wie ich ja bereits im letzten Artikel erwähnt habe, befinde ich mich zurzeit in Brisbane. Die meiste Zeit mache ich eigentlich nichts. Aber ab und zu schaffe ich es dann auch mal aus dem Bett. So haben wir schon ein paar Ausflüge ins Valley oder an die Lagune gemacht.
Auch im Kino waren wir schon. Dort haben wir den Marvelfilm “Doctor Strange” geguckt. Vorher haben wir uns noch eine große Packung Popcorn gekauft. Wir haben uns so sehr auf etwas süßes gefreut, dass wir eigentlich nur noch enttäuscht werden konnten. Also ich mein das Popcorn war nicht schlecht, aber es war salzig. 😭 Nach dem Kino sind wir dann erstmal noch schwimmen gegangen – im dunkeln. 😄 Demnächst steht noch ein kleines Barbeque mit Freunden aus Gatton an und dann geht es am Freitag auch schon nach Rainbow Beach.
Hier noch ein paar Bilder:










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Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit! ❤️


Hier ist es irgendwie ziemlich schwierig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Nicht das es hier keine übertriebene Dekoration gibt, aber es ist einfach viel zu warm um das richtige Christmasfeeling zu bekommen. Naja ich freue mich schon darauf den 24.Dezember am Strand zu verbringen. Vielleicht komme ich ja mit dem weißen Strandsand noch ein wenig näher an weiße Weihnachten als ihr Zuhause. 😄🙈
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️
CABINS FROM HELL
So liebe Leute,
heute gibt es eine nette Beschreibung von meinen zwei Wochen in Gatton.
Mit dem Greyhoundbus ging es Richtung Gatton. Nach einer Stunde Fahrzeit waren wir dann auch schon da. An der Bushaltestelle wurden wir von Tom empfangen. Er hatte zwar noch nie etwas von den Leuten gehört mit denen wir über Email und SMS geschrieben haben, noch wusste er wieviele Leute er abholen sollte. Aber immerhin hatte er einen Van. Es waren zwar zu wenig Plätze im Auto vorhanden um alle Personen von A nach B zu transportieren, aber zweimal fahren ist ja auch kein Problem. Unser Ziel war das Office. Dort füllten wir ein Formular aus, welches als “Vertrag” bezeichnet wurde. Danach redeten wir noch ein bisschen mit Mayla, ihrem Ehemann und ein paar Arbeitern, welche uns ein bisschen über den Tagesablauf und den Arbeitsalltag berichteten.

Nach dem alles unter Dach und Fach gebracht wurde, stellen wir zum zweiten Mal fest, dass wir zu wenig Plätze im Auto hatten. Darauf hin wurden wir gefragt ob denn jemand von uns einen Führerschein besitzte. Da ich keinen dieser superschrottigen Vans fahren wollte, schwieg ich. Meine erste Linksverkehrerfahrung wollte ich dann doch nicht mit einem Auto machen, bei dem der erste Gang nicht funktioniert. Naja eine andere Deutsche traute sich und so ging es mit einem Zwischenstopp bei Coles (einem Supermarkt) zu den Cabins.
Unter den Cabins kann man sich riesige Wohnwagen vorstellen. Ähnlich wie ein Container. Diese sind in zwei “Wohneinheiten” unterteilt. So leben auf der einen Seite fünf Leute und auf der anderen ebenfalls. Zu fünft teilt man sich dann ein Bad, eine Küche und eine kleine Sitzecke. Wir hatten Glück und mussten uns unser neues Zuhause mit maximal einer weiteren Person teilen. (Außer in den letzten Tagen wo wir noch mal umziehen mussten)

In den Cabins ließ es sich eigentlich ganz gut leben. Dadurch, dass wir die meiste Zeit zu zweit waren hatten wir immer genug Platz für uns. Man konnte gut kochen, auch wenn ab und zu der Gasherd mal aufgegeben hat.






Gleich am Tag unserer Ankunft wurde uns erzählt, dass die ersten drei Tage Arbeit die schwierigsten sind. Bei uns war es vorallem der Erste. An jenem Tag durften wir nämlich Chilipflanzen pflanzen. Dabei ging es immer wieder in die Hocke, was man am Abend und den Tagen danach auch mächtig merkte. Alles schmerzte und man konnte sich nicht richtig bewegen. Geschweige denn ohne stöhnen ins Bett kommen. Achso und insgesamt haben wir zu zwölft 10.000 Pflanzen in den Boden gesteckt. Pro Setzling gab es dann ungefähr 4 Cent. Was uns nach 6 Stunden Arbeit dann um die 40 Dollar einbrachte.



Naja die nächsten Tage gab es dann vorallem Zwiebeln und Tomaten zu ernten. Ich könnte jetzt so viel über die einzelnen Tage erzählen, dass es vermutlich in einem Roman enden würde. Deshalb gibt es wieder einmal nur eine Zusammenfassung:
1. Tag Zwiebeln – Zwiebeln gehen schlecht aus dem Boden, wir arbeiten zu viert, schaffen drei Bins
2. Tag Zwiebeln – Sophia und ich schaffen einen Bin und dann geht es nach einem halben Tag Arbeit schon wieder zurück – keine Zwiebeln mehr da
3. Tag Zwiebeln – nach ca. eineinhalb Stunden Autofahrt kommen wir endlich zum Feld und dann heißt es, dass nicht genug Zwiebeln da sind. Wir füllen 12 Bins mit 34 Personen.


1. Tag Tomaten – noch voll motiviert. Schaffe 12 Buckets (Eimer). Verdiene damit 96 Dollar. Bester Verdienst in den zwei Wochen
2. Tag Tomaten – super unmotiviert. Erst fünf Eimer mit kleinen gelben Tomaten , was mein Motivationsproblem nicht gerade verbessert. Nach einer großen Pause noch drei Buckets mit größeren Cherri Tomaten.
3. Tag Tomaten – zu viele Leute auf dem Feld und zu wenig Tomaten. Dadurch wieder nur ein halber Tag Arbeit – 6 Buckets.




1. Tag Greenhouse – Nach dem unser Van an der Tankstelle nicht mehr so ganz dicht gehalten hat (die Tankflüssigkeit bildete eine große grüne Pfütze) kamen wir nach 5 Stunden nach dem aufstehen dann auch endlich mal auf der Farm an. Und dann heißt es ab ins Gewächshaus. Als wäre es nicht draußen schon warm genug. Mayla meinte ein Gewächshaus sei in drei Stunden mit vier Personen locker zu schaffen. Nach drei bis vier Stunden hatten wir dann die Hälfte fertig. Manche Leute waren schon am aufgeben. Doch unser Team wollte unbedingt weitermachen. Damit begonnen wir die zweite Hälfte und nach kurzer Zeit mussten auch wir uns eingestehen, dass der Körper das nicht mitmachen will. Also hissen auch wir die weiße Fahne.
Die Arbeit im Greenhouse bestand übrigens darin, vertrocknete Gurkenpflanzen mit einem Messer/ einer Schere oder per Hand von ihrem haltgebenden Band und in der Luft hängenden Draht zu befreien. Die trockenen rauen Pflanzen brachten mir über mehrere Tage einen schönen Auschlag an den Armen. Glücklicherweise hatte ich ein langärmliges Hemd an. So ist nur ein bisschen was in den Ärmel gefallen. Ich war auch nicht die einzige die so extrem darauf reagiert hat. Viele von uns verspürten schon nach den ersten Minuten ein eher unangenehmes brennen auf der Haut. Sophias Kopf war am Ende feuerrot.
Das schönste an der Zeit in Gatton waren wohl die Menschen. Durch einen gemeinsamen Feind namens Mayla und der Tatsache, dass wir alle das gleiche durchleben mussten war der Zusammenhalt gleich um einiges größer. Es wurde zusammen gelacht, geweint, gelästert und gefeiert. Auf jeden Fall hatten wir immer eine Menge Spaß.
Fazit: Wenn wir eines gelernt haben hier in Gatton, dann ist das Geduld. Das auf der Unorganisiertheit beruhende Warten lehrte uns die Zeit sinnvoll zu vertrödeln und zwar bestenfalls mit einem Nickerchen.





Auch wenn ich auf einiges in diesen zwei Wochen hätte verzichten können, so möchte ich doch sagen, dass ich die Erfahrungen die wir in Gatton gemacht haben nicht missen möchte. Alles in allem brachte mir dieses kleine Abenteuer nämlich eine Menge Erzählmaterial.


Momentan bin ich wieder in Brisbane und erhole mich ein bisschen. (Übersetzt heißt das so viel wie: ich gammle eigentlich dem ganzen Tag nur im Hostel, im Park oder an der Lagune) In den nächsten Tagen geht es dann Richtung Rainbow Beach und Fraser Island um mal wieder etwas Neues zu entdecken.
Bis demnächst!
Eure Suse ❤️






































































































































































