BRISBANE

Zwei Wochen in Brisbane und schon sind zwei Monate in Australien um. So schnell vergeht die Zeit. Irgendwie komisch. 

Brisbane – Hauptstadt des Sonnenstaates Queensland. 

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Die Zeit hier verging so schnell. Als hätte jemand an der Uhr gedreht. Einmal vorgespult. 

Fangen wir mit dem Wetter an: Das erste mal seit wir hier in Australien sind, ist es mal richtig warm. Man kommt aus der Dusche, auf welche man sich den ganzen Tag gefreut hat, und fängt schon wieder an zu schwitzen. Eigentlich unnötig überhaupt zu duschen. Naja zumindest für die Zeit unter dem plätschernden Wasser fühlt man sich frisch. 

Die Lagune. Eine kostenlose Attraktion im wunderschönen Southbank. Hier kann man sich super vom heißen Wetter abkühlen. Dabei fühlt man sich, dank des hellblau schimmernden Wasser, dem weißen Strandsand und den Palmen, wie im Paradies. Und wenn man nicht gut genug aufpasst und sich nicht regelmäßig eincremt, holt man sich hier auch sehr schnell einen Sonnenbrand. Ich rede aus Erfahrung 😑


Ein paar Museen und Galerien haben wir natürlich auch wieder besucht. Auch dem Old Goverment House und dem Parliament House haben wir einen Besuch abgestattet. In letztgenanntem genossen wir eine private Führung, bei der wir zusätzlich noch von einem Securitymann auf Schritt und Tritt verfolgt wurden.

Viel gelaufen sind wir diesesmal auch. Unter anderem habe ich mir dabei eine Menge Blasen geholt und so einige Stellen an meinen Füßen aufgescheuert. Selbst Schuld, wenn man in neuen Sandalen große Wanderungen begeht.

Zwei schöne botanische Gärten hat Brisbane auch zu bieten. Natürlich haben wir in beide mal hinein geschaut. Der eine Garten liegt super zentral und perfekt um einfach nur faul in der Sonne zu liegen. In dem Anderen kann man wohl den ganzen Tag verbringen, ohne alles gesehen zuhaben. Sogar mit japanischen Garten und Bonsaihaus.

Das erste mal verstehen wir uns mit unseren Hostelkumpanen so gut, dass man sich fast wie in einer kleinen Familie fühlt. Alle haben Spaß, helfen sich untereinander und sind einfach gut drauf. Viele kommen, wie soll man es auch anders erwarten, aus Deutschland. Aber auch andere Staaten sind vertreten. So haben wir beispielsweise eine Dänin, einen Franzosen (der eigentlich aus England kommt), einen Engländer und Iren als Roomates.


Paaaarty. Halloween wird hier irgendwie über viele Wochen zelebriert. Viele müssen sogar auf Arbeit geschminkt rumlaufen. Und insgesamt wird mit dem Dress Code ziemlich übertrieben. So kommt man in manch einen Club nicht ohne High -Heels rein. Desweitern gibt es eine Menge an Mädels, welche in Promkleidern feiern gehen. Was zieht man denn dann zu einem wirklichen Ball an, wenn die sich so jedes Wochenende verkleiden? 

In den zwei Wochen hier in Brisbane, haben wir nicht nur auf der faulen Haut gelegen. Unser eigentliches Ziel war nämlich, einen Job zu finden. Gar nicht so einfach. Wir dachten das Beste ist einfach von Tür zu Tür zugehen und zu fragen ob irgendjemand eine Arbeitsstelle zu vergeben hat. Gesagt getan. Doch irgendwie wollte das alles nicht so wie wir. Viele Läden hatten gerade ihr Personal aufgestockt oder suchten nur noch Leute für Weihnachten. Wir wollten aber zu Weihnachten wieder in Sydney sein, damit passte das nicht so in unseren Plan. Nach dem wir dann in so ziemlich jedem Klamottenladen, Souvenirshop und sonstigen Geschäften waren, liefen wir dann auch noch die ganzen Resaurants und Cafés ab. Keiner wollte uns so wirklich haben. Ein paar CV’s sind wir zwar los geworden, doch irgendwie meldete sich keiner bei uns. Also suchten wir nach Farmen in der Umgebung. Und tatsächlich meldete sich eine positiv zurück. Fruitpicking wird zwar nicht besonders gut bezahlt, aber nach drei Wochen würde uns zumindest ein Stundenlohn in Aussicht stehen. Am Mittwoch geht es los und ich bin gespannt wie wir uns anstellen werden, wie wir mit der Hitze und den Arbeitsbedingungen klar kommen und wie viel wir tatsächlich verdienen.

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

MELBOURNE 

Hey hey hey,

soooo heute werde ich euch ein bisschen was über meinen Aufenthalt in Melbourne erzählen. Und da Bilder mehr als tausend Worte sagen können, werde ich euch jetzt erstmal mit jenen voll bombardieren. Ein paar werden natürlich auch mit Kommentaren versehen. Apropos Kommentare, ihr dürft übrigens auch liebend gern ein paar nette, kreative, albernde, schräge Worte unter meinen Blogartikeln hinterlassen. 😉


Ein bisschen verliebt habe ich mich in Melbournes Streetart. Es gibt hier so viel zusehen und so bald um die nächste Ecke geht, steht man inmitten eines kleinen Cafés. Überall ist es so bunt und das ohne kitschig oder fehl am Platz zu wirken. Und egal wohin man geht, man kann sich darauf verlassen, dass demnächst eine kleine Gasse mit Graffitis oder anderen kleinen Kunstwerken auftaucht. “Gewusst wo!” ist hier auch ein bisschen das Motto. Viele kleine Bars, Restaurants und Cafés liegen superversteckt und sind ohne Insiderwissen nicht zu finden. Vor dem Schaufenster mit den Torten hätte ich wohl Stunden verbringen können. Leider war ein Stück Kuchen nicht im Budget 😭 

In ein paar Kunst Galerien waren wir natürlich auch wieder 😄 Besonders beeindruckend fand ich die, aus bunten Glasstücken zusammengesetzte Decke in der National Gallery of Victoria -international. Diesmal bekamen wir kein Monet zu Gesicht, dafür aber zwei Werke von Picasso.


Auch eine Menge Gärten (inklusive Botanischer Garten) standen auf unserer To-do-list. Deshalb gibt es auch wieder mal einen Haufen an Pflanzenfotos 🙈😄 

Shrine of Remembrance Centre for Contemporary Art

Besonders cool war auch das Centre for Moving Images. Hier konnte man in einer Art 360 Grad Kuppel Szenen aus Matrix nachstellen. Außerdem haben wir unser eigenes kleines Daumenkino erstellt und die Originalversion von Super Mario 64 gespielt.
Die Stadtbibliothek haben wir uns auch angesehen. Hier gab es einige Austellungen und eine wunderschöne Architektur zu betrachten.


Melbourne bei Nacht ist auf jeden Fall lohnenswert! Gerade in Dunkelheit sprühen so manche Gebäude erst ihren Charme aus. Viele Clubs und Bars, welchen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte gibt es natürlich auch. Hier ist allerdings häufig wieder das Insiderwissen gefragt. 😄

Alles in allem fand ich meinen Aufenthalt in Melbourne wirklich schön. Vielleicht komme ich ja nochmal wieder 🤔

Momentan befinde ich mich aber in dem sonnigen Brisbane, von welchem ich zeitnah sicherlich auch berichten werde.

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

CANBERRA 

So liebe Leute,

heute werde ich euch von meinem Aufenthalt in Canberra erzählen. Besser gesagt ich werde euch eine Art Zusammenfassung geben, da ich so viel erlebt und gemacht habe, dass ich hier nicht alles ausführlich schildern kann. Dafür gibt es aber wie immer eine Menge Bilder.

12 – 15 Oktober

National Gallery
Bevor wir in der National Gallery waren, haben wir noch den Sculpture Garden besucht, welcher direkt davor war. Dort hat mich besonders die Skulptur von Bert Flugelman (“Cones” = Kegel) beeindruckt. Ein bisschen erschreckt habe ich mich vor der Installation von Dadang Christanto. Plötzlich waren da nämlich Köpfe im Wasser.


Vor der Gallery war dann diese coole Kugel, die einfach so in der Luft zu schweben schien.


In der Gallery gab es dann von Aborigine Kunst über indische Kunst bis zur Modernen Kunst eigentlich alles zu sehen. Selbst ein Bild von Claude Monet hatten sie dort hängen.


National Portrait Gallery
Nicht so beeindruckend wie die National Gallery, aber ein paar schöne Arbeiten gab es trotzdem. Den Rest fand ich ziemlich langweilig. Zugegebenermaßen bin ich aber auch kein großer Fan von Portraitmalerei.

High Court
Das hohe Gericht. Gut da gibt es nicht viel zu sagen, da es auch nicht allzu viel zusehen gab. War aber auch kein Sitzungstag.

National Museum

Sehr cool gemacht. Vor allem für Kinder ein kleines Mitmachparadis. Besonders der “Garden of Dreams” (oder so ähnlich) hat mir gefallen.


Black Mountain

Eigentlich waren wir auf der Suche nach dem botanischen Garten. Dank Google Maps sind wir aber erst vor ein paar verschlossenen Toren gelandet, welche auf Privatgelände hinwiesen und letztendlich standen wir dann vor den Black Mountains. Da wir nicht wussten wie wir von da zu dem botanischen Garten kommen sollten, haben wir dann einfach die Wanderung durch die Black Mountains gemacht. (Was auch sehr schön war.)


Nach einem anstrengenden Weg nach oben standen wir dann vor dem Telstra Tower. In diesem gab es einen Fahrstuhl der uns auf 870 Meter Höhe brachte. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick über Canberra.

Zurück sind wir dann einen anderen Weg gelaufen. Und wo kamen wir wohl raus? Richtig, am botanischen Garten. (Bilder sind nur vom Rückweg)

National Library
In der Bibliothek haben wir an einer sehr schönen kleinen Führung teilgenommen. Unsere >weibliche Form von Guide< zeigte uns das Tagebuch von James Cook und erzählte uns, dass das mit einem Pfeil durchbohrte Herz eigentlich aus dem 18 Jahrhundert und aus Tahiti stammt. (Ob das wirklich stimmt. 🙈)

Parliament House

Jenes wirkt von außen irgendwie etwas futuristisch. Ein bisschen so wie aus einer anderen Welt. Im Parlament haben wir dann auch noch eine Führung mitgemacht. Die war aber irgendwie ein bisschen langweilig. Naja kann ja nicht immer alles spannend sein.


Old Parliament House

Hier gab es allerhand zusehen. So konnte man sich nicht nur die Räume des Senats und des House of Representatives angucken, sondern auch alte Büroräume. Dabei wurde darauf geachtet, dass alles genauso aussah wie es ursprünglich auch war. Einige Räume wurden aber auch für aktuelle Themen genutzt.

Botanical Garden

Super super schön. Ich kam gar nicht raus aus dem fotografieren, so viele schöne Blumen gab es hier. Ein paar ausgewählte Bilder könnt ihr euch hier ansehen und den Rest gibt es dann vielleicht noch demnächts in einem weiteren Blumenartikel.

War Memorial

Hierbei handelt es sich um ein großes Kriegsmuseum, bei welchem sich die Ausstellungen vor allem um den ersten und zweiten Weltkrieg aus Australiens Sicht drehen. Zu sehen gab es viele Kriegsflugzeuge in Lebensgröße, Bilder, Filme und Wände mit Kriegsopferlisten an welchen Trauernde Blumen anbringen können.


Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

BEACH & MOUNTAINS

Hey hey hey,

heute, liebe Leute, berichte ich euch von meinem Ausflug zum Manly Beach und von meinem Trip in die Blue Mountains.

Gehen wir wieder chronologisch vor:

24. September, Samstag 

Mit der Fähre geht es vom Circular Quay nach Manly. Auf dem Wasser hat man zunächst einen wunderschönen Ausblick aufs Opernhaus, danach auf den Botanischen Garten, die Hochhäuser, die Habour Bridge, die Segler und zu guter letzt den Hafen von Manly. Angekommen geht es dann auch erstmal an den Strand. Gut eingecremt legen wir uns in die Sonne und genießen es den Surfern beim Wellenreiten zu zusehen. Es dauert nicht lange bis wir bemerken, was für eine extreme Stärke die Sonnenstrahlen haben. Deshalb geht es nach kurzer Zeit auch schon wieder zurück. Wir schlendern noch ein bisschen die Promenade entlang und füllen unsere Flaschen an einem der vielen Wasserspender auf bevor es auch schon wieder zurück geht.

Trotz der maximal zwei Stunden, die wir mit dick Sonnencreme im Gesicht am Strand verbracht haben, hatten wir am Abend eine leichte Röte auf Nase und Wangen.




25. September, Sonntag

Gegen 7:20 Uhr ging es mit dem Kleinbus in Richtung Blue Mountains. 

Zuerst machten wir einen kleinen Zwischenstopp in einem Wildlife Park. Dort sahen wir unsere ersten richtigen Kängurus, Koalas und Wombats. Einige der Kängurus könnte man sogar füttern. Da wir recht früh morgens ankamen, waren die meisten Tiere auch noch recht hungrig und fraßen somit gierig aus unserer Hand. Das Känguru welches auf einem Selfie mit mir so süß lächelt, war besonders gefräßig und riss mir regelrecht meinen Flyer aus der Hand um jenen zu essen. Eine Hälfte könnte ich glücklicherweise noch retten 😄👌🏽


Danach ging es weiter direkt in die Blue Mountains. Dort hatten wir nicht nur einen wunderschönen Ausblick auf die Three Sisters, sondern lernten auch noch einiges dazu. So zeigte unser Guide uns wie die Aborigines in den Blue Mountains ihre Farbe herstellten und wie sie mit Hilfe des Echos kommunizierten. Außerdem zeigte er uns, dass der Teebaum auch gut gegen eine verstopfte Nase hilft. Dies tat er indem er ein paar Blätter zwischen den Händen rieb und sie dann direkt in die Nase steckte.

Wir kletterten zwischen den Eukalyptus Bäumen um her, bestaunten die Wasserfälle und lauschten den lauten Kakadus. Zum Schluss unserer Wanderung hatten wir dann noch super viel Glück und konnten einen männlichen Lyrebird dabei beobachten wie er um ein Weibchen warb. Männliche Lyrebirds , auf deutsch Leierschwänze, haben die Eigenschaft, dass sie viele verschiedene Vogelgesänge nachahmen um das Weibchen zu beeindrucken. Dabei kommt es auch mal dazu, dass sie zum Beispiel den Lärm einer Kettensäge oder ein Handyklingekn nachmachen 😄 Schaut euch ein paar YouTube Videos an und staunt selber 🙈

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

FLOWERPOWER

Hey hey hey,

Mehr als ein paar Blumen hat dieser Artikel nicht zu bieten. Zwei kleine Artikel sind aber in Arbeit. Also habt noch ein bisschen Geduld und schaut euch in der Zeit die wunderschöne Vielfalt an Blumen an, welche ich rund um Goulburn und vor allem im Wombat Creek entdeckt habe 😊

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

WOMBAT CREEK

Hey hey hey,

Zur Zeit befinde ich mich in Canberra, der Hauptstadt Australiens. Jetzt werde ich euch aber erst mal von meinem zweiwöchigen Aufenthalt in Goulburn berichten.

Nur zur Information: einige der Textstellen habe ich noch in Goulburn geschrieben und andere bereits in Canberra 😄

Wombat Creek. So heißt die kleine Farm auf welcher wir durch unser WWOOFing Buch gelandet sind. Seit fast zwei Wochen arbeiten wir hier nun schon ca. 5 Stunden am Tag gegen Kost und Logis. Wir wohnen in unserem eigenen kleinen Cottage, in welchem die Familie vorher gewohnt hat. Damit haben wir also sogar unsere eigene Küche, ein eigenes Bad und einen Wärme spendenden Kamin.

HEIDI & MORITZ


Unsere Arbeit setzt sich hier meistens aus ganz verschiedenen Dingen zusammen. So mussten wir beispielsweise schon die Veranda säubern, ganz viel Unkraut zupfen, den Garten auf Vordermann bringen, den Hühnerstall sauber machen, die Küche putzen, bügeln, die Straße fegen und so weiter.

Da wir aber nicht den ganzen Tag arbeiten, haben wir auch viel Zeit für uns selber. So hat uns Christine, unsere Hostmum, schon des Öfteren mit nach Goulburn genommen. Eine Kleinstadt, welche ungefähr so groß ist wie Ribnitz. Dort haben wir dann die Einkaufspassagen unsicher gemacht oder das jährliche Stadtfest unter die Lupe genommen.

Aber wir haben natürlich auch schon das ein oder andere Spannende erlebt. So haben wir super viel Glück, dass unser Hostdad Urs (Schweizer) bei einem morgendlichen Spaziergang, zu welcher Zeit wir gerade den Windschutz kleiner junger Bäume richteten, ein Baby Känguru gefunden hat, welches offensichtlich seine Mutter verlorenen hatte. Dieses wird nun von der Familie großgezogen. Dreimal täglich wird es gefüttert und sonst hängt es eigentlich die meiste Zeit in seinem Beutel und schläft.

FRITZ


Ein weiteres kleines Abenteuer erlebten wir als wir gestern (6 Oktober) mit den beiden Hunden, Heidi und Moritz, einen kleinen Spaziergang zu dem neu erworbenen Grundstück der Familie machten. Nach einem idyllischen Walk dorthin und einer kleinen Verschnaufpause hörten wir die Hunde aus weiter Ferne aufgeregt, nahezu hysterisch, bellen. Ich rief sie mehrmals, woraufhin sie normalerweise immer auftauchen. Nicht so dieses Mal. Also folgten wir dem bellen und plötzlich standen wir vor einem Wasserloch in welchem ein riesiges Känguru stand, welches von unseren Hunden angebellt wurde. Eingeschüchtert von den Geschichten, welche Kraft ein solches Känguru hat und auch von der Situation an sich, versuchten wir verzweifelt die Hunde zu uns zu rufen. Moritz hörte auch auf uns und setzte sich ruhig zu uns. Heidi dagegen provozierte das Känguru weiterhin mit ihrem aggressiven Bellen. Als wir es langsam mit der Angst bekamen, riefen wir über Funk unsere Gastfamilie. Christine und David kamen dann glückerlicherweise auch recht schnell mit Hundeleinen an und konnten die brenzlige Situation so lösen. Christine erzählte uns im nachhinein noch, dass Kängurus sich ins Wasser flüchten damit sie ihren Gegner ertränken können 😧

Die letzten Tage haben wir dann noch die wohl schiefste Hundehütte aller Zeiten gebaut, Susis Schweinegehege auf Vordermann gebracht, leckere Barbecues gehabt (wobei die australische Wurst definitiv nicht an unsere deutsche heran kommt 😄) und gelernt wie man Stir Fry kocht.

Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es dann am Dienstag mit dem Bus nach Canberra. Demnächst werde ich euch dann also von meiner Sightseeingtour durch die Hauptstadt Australiens berichten.

Bis dahin viel Spaß beim ansehen der Bilder 😊

Bis demnächst!

Eure Suse ❤️

SIGHTSEEING

Hey hey hey,

wie die Überschrift vielleicht schon verrät handelt mein folgender Blogeintrag von einer Sightseeingtour. Ich denke es ist am einfachsten, wenn ich einfach mal aufliste was ich mir in den letzten Tagen so alles hier in Sydney angesehen habe. 

So gehen wir chronologisch vor:

Am 19. September haben wir an einem City Walk von unserem vorherigen Hostel (Wake Up) mitgemacht. Zunächst ging es zum Anzac Memorial, zu welchem wir jetzt auch ein paar Hintergrund Informationen haben. Danach sind wir durch den Botanical Garden gelaufen, wobei wir an einer Stelle einen super Ausblick auf die Habour Bridge und das Opera House hatten. Zum letztgenannten sind wir als nächstes gelaufen. Von da aus ging es dann zum Darling Habour, ein Hafen mit dem weltgrößten IMAX Kino der Welt. Der letzte Stopp auf unserer Tour war dann Chinatown. 



Am 20. September sind wir dann mal über die Habour Brigde gegangen. Naja nicht ganz drüber, aber immerhin bis zur Hälfte. Von dort hatte man einen tollen Ausblick (Ich glaube das mit dem schönen Ausblick wird sich in diesem Artikel noch etwas häufen 🙈) Bevor es dann weiterging waren wir erstmal einen super leckeren Burger essen. Vollgestopft machten wir uns auf dem Weg zum Museum of Contemporary Art. Ich fand dieses Kunstmuseum super cool. So gab es auf jeden Fall eine Menge Moderne Kunst und auch viel zum Mitmachen. Besonders gefallen hat mir eine Filmserie, bei welcher Flüchtlinge ihre Route von ihrem Heimat- bis zum Ankunftsland in eine Karte eingezeichnet haben und dazu immer erzählt haben, was ihnen an bestimmten Orten passiert ist. So banal das auch klingt und so einfach Idee auch war, so sehr hat mich das ganze auch berührt. Weiterhin gab es aber auch Sachen bei denen ich mich immer frage ob das denn wirklich noch Kunst ist. So gab es zum Beispiel mehrere einfarbige Leinwände welche nebeneinander aufgereiht waren und ja das wars. Irgendwie überhaupt nicht ansprechend. Aber wie man sieht ist es im Kopf hängen geblieben 😄


Am 21. September sind wir dann vom Captain Cook ins HQ Backpackers umgezogen. Gelockt hatten uns freies WLAN und kostenloses Frühstück. Etwas nachteilig war und ist allerdings, dass wir von einem aufgeräumten leisen Dreibettzimmer in ein gegenteiliges Zehnbettzimmer umgezogen sind. 


Nachmittags sind wir dann noch einkaufen gewesen. Hört sich stinknormal an war es aber nicht. Denn wir haben Paddy’s Market besucht, dem Namen nach ein einfacher Supermarkt. Dachte ich 😁 Naja es stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Markt handelt, auf dem man superbillig allen möglichen Ramsch bekommt. Das einzig gute war, dass es am Ende der Halle auch einen Gemüsemarkt gab, bei dem man zu guten Preisen frisches Gemüse und Obst bekam. 


Am 22. September waren wir auf dem Sydney Tower. Dort haben wir uns Sydney mal von ganz oben angesehen. Ein super super schöner … Ausblick. Überzeugt euch selbst: 


Abends haben wir dann noch einen kleinen Night Walk unternommen. Unsere Intention war es das Opera House in seinem beleuchteten Zustand zusehen. Naja das haben wir dann auch, allerdings waren wir doch etwas enttäuscht, denn eigentlich hatten wir eine atemberaubende Lichtershow erwartet. Bekommen haben wir dann ein “stinknormales” weiß angeleuchtetes Opera House. Als Ausgleich hat sich das Anzac Memorial mit seinen Lichtern von seiner besten Seite gezeigt. 


So das wars dann erstmal. 

Das nächste mal berichte ich dann hoffentlich von einem nicht allzu verregnetem Ausflug in die Blue Mountains und meinen ersten Tagen auf einer WOOFING Farm. 

Bis demnächst, 

eure Suse ❤️ 

WITH A LITTLE BIT OF LUCK

Hey hey hey,

und schon ist der nächste Blogeintrag online. Diesmal gibt es wieder ein paar Bilder und dazu gibt es noch ein paar Updates. Das wichtigste zuerst: Unser Hostel hat sich glückerlicherweise nicht als Griff ins Klo erwiesen. Die Betten sind zwar nicht die bequemsten und die Duschen nicht die saubersten, aber das kann man für den Preis auch nicht erwarten. Zumindest haben wir ein gutes Dreibettzimmer abbekommen, welches wir mit einem Typen aus Chile teilen. 

Naja weiter im Text. Heute waren wir zunächst in der Gallery of Art und im Anzac Memorial. Hätte es nicht nicht geregnet und wäre es nicht so kalt gewesen (um die 16  Grad Celcius)  hätte unser Plan uns eigentlich noch durch den Botanical Garden geführt. Da es nunmal aber so war, kamen wir zufällig (wir waren eigentlich auf dem Weg nach etwas kostengünstigem Essbaren) zum Sydney Opera House. Nachdem wir einmal draußen drum herum gelaufen waren, wagten wir uns auch hinein. Dort erwartet uns eine kleine Überraschung. Denn wir bekamen ein Angebot, welches wir einfach nicht ausschlagen konnten. Eine Mitarbeiterin erklärte uns, dass wir anstatt der über 250 Dollar kostenden Tickets für My Fair Lady nur 50 Dollar bezahlen müssten. Dies hatte zwei Gründe: einerseits hielt sie uns für Schüler und andererseits handelte es sich um Last Minute Tickets und das wortwörtlich. Denn genau 5 Minuten später ging die Vorstellung los. Wir willigten nach kurzer Besprechung ein, gaben unsere Jacken und Taschen ab und schwups saßen wir recht weit vorne im Musical My Fair Lady. Und ich kann euch sagen es war echt super cool. Die Kostüme waren echt atemberaubend und die Schauspieler echt klasse. Und das Lied “With a little bit of luck” inspirierte mich gleich für meine Überschrift. 

Morgen steht noch eine kleine Sightseeingtour an und dann gibt es hoffentlich demnächts ein paar Bilder vom Opera House mit Sonnenschein im Hintergrund. Denn theoretisch soll es morgen mal richtig schön werden. 


Und hier noch ein paar Bilder von meinem Ausflug zum Bondi Beach: 

Und noch ein paar Bilder von unserem Essen: 😄


Bis demnächst!

Eure Suse ❤️